...powered by domaxxx.de

www.katzenverein.info



Dienstag, 29.07.2014 08:39 Uhr  

 Cat's Corner 

 Der Verein 

 Service 

Vereins-Info

Allgemeines
Vorstellung
Preisliste
Formulare
Beitritt

Richtlinien
Satzung
Zucht
Haltung
Ausstellung

Kontakt
eMail
Vorstand
Adressen
Impressum

Newsletter

Ihre eMail-Adresse




Zuchtrichtlinien

§ 1. Allgemein:

1.1.1 Eine unkontrollierte Massenzucht ist in diesem Verein nicht zugelassen. Um dem Motto unseres Vereins Helfen - Schützen - Züchten gerecht zu werden, sind nur reine Hobbyzuchten zugelassen. Dieses Hobbyzuchten werden strengstens kontrolliert.

1.1.2 Die Mitglieder des Vereins haben sich jeglicher reiner Vermehrungszucht zu enthalten! Jeder Wurf sollte unter Berücksichtigung eines Zuchtziels sorgfältig geplant werden, um den durchschnittlichen Standard der Rasse zu verbessern sowie die selteneren Rassen zu erhalten.

1.1.3 Der Verkauf von Katzen an Kaufhäuser, Zoohandlungen und / oder Versuchslabors ist den Mitgliedern strikt verboten! Eine Zuwiderhandlung ist ein grober Verstoß im Sinne des §2 der Satzung und kann zum Ausschluß führen.

1.1.4 Das Halten von einem oder mehreren Deckkatern zum reinen Geld verdienen ( Deckkater- Station ) ist verboten.

1.1.5 Das Ausleihen von Katzen an andere Züchter ist untersagt. Ein Leasing - Verfahren ist nicht möglich.

1.1.6 Züchter im Sinne dieser Zuchtordnung ist, wer eine in seinem Besitz befindliche Katze decken läßt bzw. Eigentümer der Mutterkatze eines Wurfes am Tag der Geburt der Jungtiere ist.

1.1.7 Wer vorsätzlich eine Hauskatze oder eine Mischlings- bzw. Rasse- Katze ohne Papiere decken läßt oder seinem Deckkater zuführt, wird mit sofortiger Wirkung aus dem 1. Felidae Cat Club e.V. ausgeschlossen. Deckkater Besitzer sind verpflichtet, bevor sie Fremdkatzen zum Decken annehmen, deren Ahnentafel einzusehen.

1.1.8 Käfighaltung ist bei Androhung von Vereinsausschluß und Anzeige beim zuständigen Veterinärsamt strengstens untersagt.

1.1.9 Bei auftretenden Krankheiten ist es obligatorisch, den Rat und die Hilfe eines Kleintierarztes einzuholen. Katzen, die aus medizinischen Gründen zeitweise separat gehalten werden müssen, benötigen erhöhte menschliche Zuwendung und eine besondere hygienische Unterbringung. Infektiöse Krankheiten sind dem Zuchtwart umgehend zu melden.

1.1.10 Die Katzen müssen regelmäßig gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft werden. Einmal jährlich sollten alle Katzen auf Leukose getestet werden. Als wirkungsvoller wird eine Leukoseimpfung empfohlen. Die Ernährung der Katze muß artgerecht sein und ihren Bedürfnissen entsprechen. Krallenamputationen sind bei Androhung von Vereinsausschluß verboten, es sei denn, es liegen medizinische Gründe hierfür vor. Die Bestimmungen des jeweils gültigen Tierschutzgesetzes sind strengstens einzuhalten. Jede Abweichung von den vorstehenden Bestimmungen bedarf der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand. Es gilt in jedem Fall ergänzend zu den Zuchtbestimmungen die Satzung des 1.Felidae Cat Club e.V.. Verstöße gegen diese Bestimmungen berechtigen den Zuchtwart, für eine bestimmte Zeit Zuchtverbot zu erteilen. In schwerwiegenden Fällen kann der Vorstand ein Mitglied aus dem Verein ausschließen.

§ 2. Zwingername:

2.1.1 Jedes Mitglied des 1.Felidae Cat Club e.V. ist berechtigt, einen Zwingernamen zu beantragen. Es sind in der Reihenfolge der Beliebtheit in dem Antrag drei Zwingernamen vorzuschlagen. Der Zuchtwart des 1.Felidae Cat Club e.V. bewilligt den ersten Namen, wenn dieser noch nicht beim zentralen Zwingerregister eingetragen ist. Sollte dies doch der Fall sein, wird der zweite bzw. der dritte Name eingetragen. Die Eintragung des Zwingernamens wird dem Antragsteller schriftlich bestätigt und gilt auf Lebenszeit. Mitglieder, die einen Zwingernamen haben, der bereits bei einem anderen Verein eingetragen ist, müssen, wenn sie den Namen beibehalten wollen, diesen beim 1.Felidae Cat Club e.V. zur Zwingerummeldung anmelden.

2.1.2 Jeder Züchter hat nur Anspruch auf einen einzigen Zwingername. Jeder Zwingername darf nur von einen Züchter genutzt werden.

2.1.3 Bei der Beantragung des Zwingernamens muß angegeben werden, ob er dem Vornamen voran- oder nachgestellt werden soll. Eine einmal gewählte Regelung ist beizubehalten. Eingetragene Zwingername sind als Vornamen unzulässig. Der Zwingername muß stets gleichbleiben.

2.1.4 Zwingername anderer Vereine können bei Eintritt in den 1. Felidae Cat Club e. V. übernommen werden, sofern der selbe Name nicht für ein anderes Mitglied registriert wurde und nicht andere Gründe dagegen sprechen. Hierüber entscheidet der Zuchtwart des 1. Felidae Cat Club e.V. Die Beantragung eines zusätzlichen Zwingernamens in einem anderen Verein ist nicht zulässig.

2.1.5 Der Zwingername ist bindend für alle im Haushalt des Mitgliedes lebenden Angehörigen. Jedes Mitglied kann nur einen Zwingernamen führen. Ein zweiter Zwingername im gleichen Haushalt ist nur dann gestattet, wenn der Partner eine völlig andere Rasse züchtet.

§ 3. Zuchtzulassung zur Zucht:

3.1.1 Züchter können für ihre Zuchttiere eine Formnote "vorzüglich" der offenen Klasse (als Mindestbewertung ) für das Tier nachweisen, erhalten auf einer internationalen Katzenausstellung durch einen internationalen Richter. Als Nachweis gilt eine Kopie des Richterberichtes.

3.1.2 Frühestens zur Zucht eingesetzt werden sollten Katzen aller Rassen erst nach Vollendung des 8. Lebensmonats. Ausnahmegenehmigungen können beim Zuchtwart beantragt werden, wenn dies aus gesundheitlichen Gründen erforderlich wird. (Dem Antrag muß ein tierärztliches Attest beigefügt werden, aus dem der Grund für die empfohlene Frühdeckung klar ersichtlich ist.) Antrag und Genehmigung müssen schriftlich erfolgen.

3.1.3 Sollten bei einer Katze häufige Totgeburten, Aborte oder ein häufiges Nach- Sterben erfolgen, muß die Katze unverzüglich durch eine Untersuchung beim Tierarzt auf ihre Zuchttauglichkeit geprüft und ggf. aus der Zucht genommen werden.

§ 4. Verpaarungsbestimmungen:

4.1.1 Es dürfen nur Tiere gepaart werden die gesund sind sowie ausreichend geimpft gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen.

4.1.2 Ausstellungstiere dürfen generell frühestens zwei Wochen nach der Ausstellung zur Paarung mit Zwinger fremden Katzen zugelassen werden.

4.1.3 Eine Katze darf innerhalb von 2 Jahren höchstens drei Würfe zur Welt bringen. Zwischen Geburtstermin und erneuter Deckung müssen mindestens sechs Monate liegen. Ahnentafeln für Jungtiere weiterer Würfe werden nicht erstellt.

4.1.4 Geschwisterpaarungen (Nachkommen derselben Eltern unabhängig von der Wurfabfolge) sind verboten. Kann ein bestimmtes Zuchtziel nicht anders erreicht werden, muß schriftlich die Sondergenehmigung des Zuchtausschusses eingeholt werden. Wird die Sondergenehmigung aus wichtigen Gründen abgelehnt, ist dieser Beschluß des Zuchtausschusses verbindlich.

4.1.5 Paarungen von Halbgeschwister und Rückkreuzung auf ein Elternteil, der selbst nicht Produkt einer Rückkreuzung bzw. Geschwisterpaarung in direkter Abfolge sein darf, sind zulässig, für deren Nachkommen jedoch unter Ausschuß der Elternteile innerhalb von drei Generationen nur einmal erlaubt.

4.1.6 Die Verpaarung von Siam- OKH sowie Balinesen/Javanesen (Mandarin) untereinander sind erlaubt.Thai Katzen dürfen nur mit Thai Katzen bzw. OKH mit Thai- Typ gepaart werden. Die Verpaarung von Abessiniern mit Somali ist erlaubt.

4.1.7 Alle anderen Rassen müssen rein innerhalb ihrer Rasse gepaart werden. Besondere Zuchtvorhaben (Experimentalzucht, Fremdeinkreuzungen) bedürfen der Schriftlichen Genehmigung des Zuchtausschusses. Anträge hierauf sind schriftlich mit ausführlicher Begründung beim Zuchtwart einzureichen. Dessen Urteil ist verbindlich. Eine Zuwiderhandlung ist ein grober Verstoß im Sinne §2 der Satzung und kann zum Ausschluß führen.

4.1.8 Jegliche Fremd Rassen Einkreuzung in Existenz gefährdete Katzenarten (Main- Coon, Norwegische Waldkatze, Sibirische Katzen, Türkisch Angora, Türkisch Van, Ragdoll, Korat, Singapur) ist strikt verboten!

4.1.9 Die Verpaarung weiß mal weiß und weiß mal scheckungsweiß ist verboten.

4.1.10 Alle weißen Zuchttiere müssen in einem Audiometrischen Hörtest nachgewiesen, daß sie auf beiden Ohren hören können (siehe auch § 6 Abs.1.8).

§ 5.Wurfabnahme:

5.1.1 Jeder Zwinger kann im Auftrag des Vorstandes von einem Beauftragten unangemeldet besichtigt werden.

§ 6. Erstellung der Ahnentafeln:

6.1.1 Nur Mitglieder des 1. Felidae Cat Club e.V. können bei diesem Ahnentafeln beantragen.

6.1.2 Für jede eingetragene Katze erstellt der 1.Felidae Cat Club e.V. eine Ahnentafel, Experimental - Ahnentafel oder eine Register - Ahnentafel. Ahnentafeln werden für die Tiere ausgestellt, für die vier Generationen Rassegleichheit nachgewiesen werden. Experimental - Ahnentafeln werden grundsätzlich dann ausgestellt, wenn drei Generationen der Ahnen nicht der gleichen Rasse angehören.

6.1.3 Gehört die Elterngeneration nicht der gleichen Rasse an, so erhalten die Jungtiere in der Experimental - Ahnentafel keine Rassebezeichnung, sondern nur den Vermerk "Langhaar", "Halblanghaar" oder "Kurzhaar".

6.1.4 Alle Katzen unbekannter Herkunft, die nicht eindeutig als Perser, EKH oder Siam zu definieren sind, oder Katzen die nicht eindeutig als Norwegische Waldkatze, Maine Coon oder Sibirische Katzen einzuordnen sind, werden nur als Langhaar, Halblanghaar oder Kurzhaar, ohne weitere Rassebezeichnung mit einer Registerahnentafel eingetragen. Mögliche errungenen Titelanwartschaften in einer bestimmten Rasse werden nicht in die Ahnentafel übernommen. Das Gleiche gilt für Katzen, deren Elterngeneration zwei verschiedene Rassen angehört, jedoch erhalten diese Experimental - Ahnentafeln.

6.1.5 Jungtiere aus der Verbindung sich ergänzender Rassen, z.B. Burma -Siam, Tonkanese - Burma/Siam erhalten vollwertige Ahnentafeln mit der jeweiligen Rassebezeichnung.6.1.6 Langhaarkatzen aus der Verpaarung Abessinier - Somali, Burma - Tiffany, Siam - Balinese, OKH und Mandarin erhalten Vollstammbäume, Kurzhaartiere jedoch mit der Rassezusatzbezeichnung VAR (= Variant) über drei Generationen.

6.1.7 Bombay gilt als Farbbezeichnung für schwarze Burmesen (vergleichbar Kartäuser = BKH blau). Jungtiere aus Bombay - Burma erhalten deshalb Vollstammbäume. Genetische Abweichungen bzw. Sonderheiten werden in der Ahnentafel kenntlich gemacht.

6.1.8 Würfe müssen innerhalb von drei Wochen dem Zuchtwart gemeldet werden. Die schriftliche Wurfmeldung zur Ausfertigung der Ahnentafel muß innerhalb von acht Wochen (bei Maskenkatzen 12 Wochen) nach der Geburt der Jungtiere erfolgen. Es ist der gesamte Wurf anzugeben. (auch Totgeburten) Bei Terminüberschreitung ist dem Vorstand des 1.Felidae Cat Club e.V. freigestellt, pro Ahnentafel ein Bußgeld zu erheben. Nach Ablauf von 16 Wochen werden keine Ahnentafeln mehr ausgestellt. Bei wiederholtem Verstoß gegen diese Bestimmung wird Zuchtverbot erteilt.

Die Anmeldefrist für weiße und vorwiegend weiße Katzen, sowie für Point Katzen kann auf Antrag bis zum Zeitpunkt des / der Tests, um bis zu sechs Wochen verlängert werden. Die Entscheidung hierüber obliegt dem Zuchtwart. Generell gilt: Die Zucht von weißen Katzen ist unabhängig von der Augenfarbe nur dann zugelassen, wenn zweifelsfrei feststeht, daß die weißen und/oder vorwiegend weißen Elterntiere auf beiden Ohren hörend sind. Dies ist durch einen AUDIOMETRIETEST bei einem anerkannten und befugten Tierarzt nachzuweisen. Ausgenommen sind Türkisch Van Katzen, die zwar auch überwiegend weiß sind, aber nicht unter die Restriktion des Gen W fallen.
Die Verpaarung weiß X weiß ist generell verboten. Hierzu gehört bindend, dass auch ein Chip bei den Elterntieren gesetzt ist und die Chipnummer auf der Wurfmeldung mit angegeben ist.
Ein anerkannter Audiometrietest kann unter Narkose erfolgen. (z.B. Ketamin- Kombinationsnarkose)
Eine Liste der derzeit autorisierten Ärzte wird auf Wunsch von der Zuchtbuchstelle ausgehändigt.
Für alle Point Katzen wird dringend ein OPHTALMOLOGIETEST und das chipen vor Zuchteinsatz angeraten. Weiße und vorwiegend weiße Katzen, die zur Zucht eingesetzt werden, müssen vor Zuchteinsatz gechipt werden und den Negativnachweis des OPHTHALMOLOGIETESTS beim Zuchtwart einreichen.
Perserkatzen und Exotic-Shorthair Katzen müssen vor Zuchteinsatz gechipt werden. Der Negativnachweis einer Polyzystischen Nierenerkrankung (der Einfachheit halber PKD genannt) durch Schallung bei einem autorisierten Tierarzt muss dem Zuchtwart vorgelegt werden.
Bei Tieren die zur Zucht eingesetzt werden darf die Toleranz bei Vor- und/oder Unterbiss nur 2 mm betragen. Dies ist dem Zuchtwart mittels eines Tierarztattestes vor Zuchteinsatz nachzuweisen.

6.1.9 Mit der Wurfmeldung sind folgende Unterlagen einzureichen:
= Deckbescheinigung vom Katerbesitzer (spätestens 8 Wochen nach der erfolgten Deckung).
= Fotokopien der Elternstammbäume, Kopie der Titelurkunden , Kopie der Impfpässe (Katzenseuche, Katzenschnupfen) beider Elternteile.

6.1.10 Die Bearbeitung der Wurfmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Posteinganges. Der Zuchtausschuß ist bemüht die Ahnentafeln bis zur 12 Lebenswoche dem Züchter zuzuleiten (bei fristgerechter Wurfmeldung). Für Masken- Katzen gilt entsprechend die 16 Lebenswoche. Der Versand der Ahnentafeln erfolgt gegen Vorkasse.

6.1.11 Jede Ahnentafel ist eine Urkunde, in der Eintragungen und Änderungen nur vom Zuchtwart des 1.Felidae Cat Club e.V. vorgenommen werden dürfen. Zuwiderhandlung fällt unter den Begriff der Urkundenfälschung und wird strafrechtlich verfolgt. Die Ahnentafel wird vom Zuchtwart unterschrieben und ist rechtsgültig.

6.1.12 Die Jungtiere erhalten den Zwingernamen des registrierten Züchters.

6.1.13 Für gesunde Jungtiere ohne Zuchtqualität kann auf schriftlichen Antrag des Züchters im Stammbaum ein entsprechender Vermerk ausgedruckt werden. Gleichzeitig erfolgt eine entsprechende Registrierung in der Zentralkartei. Beides kann nur auf schriftlichen Antrag ( mit Begründung ) des Züchters wieder gelöscht werden.

6.1.14 Der Verlust einer Ahnentafel ist dem Zuchtwart unverzüglich zu melden. Die Erstellung einer Zweitschrift erfolgt nur auf schriftlichen Antrag. Die Zweitschrift enthält den Hinweis, daß die Nummer der Erstausfertigung ungültig ist. Sollte die Erstausfertigung wieder auftauchen, muß die Zweitschrift unverzüglich zurückgesandt werden. Kosten für die Zweitschrift trägt der Züchter.

6.1.15 Über Rasse- und Farbzugehörigkeit eines einzutragenden Tieres entscheidet zunächst der Züchter mit der Wurfmeldung. In Zweifelsfällen bezüglich Rasse und Farbe eines Jungtieres ist der Zuchtwart des 1.Felidae Cat Club e.V. zu Rate zu ziehen. Falls sich dennoch auf einer Ausstellung eine andere Farbe herausstellt, ist dieses dem Zuchtwart mitzuteilen. Der Richterbericht ist beizufügen.
§ 7. Umschreibungen und Registrierung von Ahnentafeln

7.1.1 Der 1. Felidae Cat Club erkennt Ahnentafeln aller eingetragenen Zuchtvereine an. Eine Umschreibung von Ahnentafeln aus Fremdvereinen ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber auf Wunsch des Besitzers vom Zuchtwart des 1. Felidae Cat Club e.V. kostenpflichtig vorgenommen. Der Zuchtausschuß behält sich jedoch vor, alle Ahnentafeln auf Richtigkeit sowie auf Reinrassigkeit des entsprechenden Tieres zu überprüfen.

7.1.2 Bei Umschreibungen von Ahnentafeln darf der Zwingername in keinem Fall geändert oder gestrichen werden, er ist ausnahmslos zu akzeptieren!

§ 8. Abgabe von Tieren

8.1.1 Die Abgabe von Jungtieren ist erst ab einem Alter von 12 Wochen erlaubt, wenn diese gesund, frei von Parasiten und voll gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen schutzgeimpft sind. Unter zehn Wochen darf ein Jungtier keinesfalls ausgestellt werden.

8.1.2 Dem Käufer eines Tieres müssen Ahnentafel und Impfpaß ausgehändigt werden. Wir raten dringend, einen Kaufvertrag abzuschließen.

8.1.3 Die Weitergabe von Katzen für gewerbliche Handelszwecke, insbesondere an Zoohandlungen, Tierhandlungen, Pelztierfarmen, sowie als Versuchstier ist strengstens Verboten. Bei Verstoß gegen diesen Paragraphen wird der Vereinsausschluß vollzogen.

8.1.4 Mitglieder des 1.Felidae Cat Club e.V. müssen über den Verkauf oder die Abgabe der von ihnen gezüchteten Jungtiere einen genauen Nachweis führen ( Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Rasse Farbe u. evtl. Chipnummer des Jungtieres.) Name und Anschrift des Erwerbers sowie das Abgabedatum sind auf Verlangen des Zuchtwartes diesem vorzulegen. Es wird im Hinblick der sich abzeichnenden Gesamteuropäischen Rechtslage (in Frankreich bereits durch Ministeriellen Erlass so vorgeschrieben) dringend empfohlen, einen genauen Nachweis über Ausgaben und Einnahmen bei der Zucht zu führen.

§ 9. Deckkater

9.1.1 Zuchtkaterbesitzer sind verpflichtet, ihren der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Zuchtkater immer unter Kontrolle und in tadellosem Zustand zu halten, sowie nur gesunde Zuchtkatzen zur Paarung anzunehmen. Der Nachweis über einen jährlichen Leukosetest oder eine Leucoseimpfung Impfung ist obligatorisch. Werden Katzen, die nicht registriert sind und deren Halter keinem Verein angehören, zur Verpaarung angenommen, zieht dies unweigerlich den Vereinsausschluss nach sich.

9.1.2 Zuchtkater, welche in ein offizielles Deckkaterverzeichnis aufgenommen werden, sollten in der offenen Klasse mindestens einmal die Formnote "vorzüglich" errungen haben, älter als 8 Monate sein und den Nachweis erbringen, mindestens einen lebenden Wurf gezeugt zu haben.

9.1.3 Kater- sowie Katzenbesitzer sollten bestrebt sein, nur rassegleiche Tiere zu paaren. Eine Kreuzung verschiedener Rassen ist nur mit Zustimmung des Zuchtwartes des 1.Felidae Cat Club e.V. möglich.

9.1.4 Nur gesunde, ungezieferfreie, entwurmte und geimpfte Katzen dürfen einem, Zuchtkater zur Deckung zugeführt werden. Eine Zuchtkatze sollte erstmals mit vollendetem 8. Lebensmonat gedeckt werden. Aus medizinischen Gründen erwünschte Ausnahmen müssen vorher vom Zuchtwart des 1.Felidae Cat Club e.V. genehmigt werden und bedürfen grundsätzlich eines tierärztlichen Nachweises in Form eines Attestes. Nach der Paarung darf die Katze mindestens 14 Tage keinen Kontakt zu anderen Katern haben. Zuchtkater, wie auch Zuchtkatze, sollten vor der ersten Paarung auf einer Internationalen Ausstellung mit der Formnote "vorzüglich" bewertet worden sein. Die nachzuweisende Bewertung kann auf den Ahnentafeln des Wurfes entsprechend vermerkt werden, wenn der Kater und/oder die Katze noch keinen Titel führen.

9.1.5 Die Deckgebühr ist bei Abholung der Katze, bzw. nach erfolgter Paarung sofort fällig. Es ist nicht gestattet, sich anstelle der Deckgebühr ein Jungtier aus dem zu erwartenden Wurf versprechen zu lassen.

9.1.6 Bleibt eine Paarung ohne Erfolg, ist der Besitzer des Deckkaters nach Ablauf der normalen Trächtigkeitsdauer (63 - 68 Tage) sofort zu verständigen. Eine kostenlose Paarung mit dem gleichen Kater ist zu gewähren, es sei denn, der Zuchtkater ist mittlerweile kastriert worden, oder er ist verendet. In diesem Fall ist mindestens die Hälfte der erhaltenden Deckgebühr an den Katzenbesitzer zurückzuzahlen. Besondere Kosten für Transport und Verpflegung können im Falle einer Wiederholungsdeckung gesondert und angemessen in Rechnung gestellt werden. Der ersten Paarung soll die Wiederholungspaarung innerhalb von drei Monaten folgen. Bei Nichteinhaltung dieses Termins erlischt der Anspruch auf eine zweite, kostenlose Paarung oder auf sonstige Ersatzleistungen.

9.1.7 Kein Katerhalter ist verpflichtet, eine Zwinger fremde Katze zum Decken anzunehmen.

9.1.8 Jeder Kater darf immer nur mit einer Katze gepaart werden. Nach beendeter Deckung darf ihm erst nach einer Pause von mindestens zwei Wochen wieder eine Zwinger fremde Katze zugeführt werden.

9.1.9 Nach erfolgter Paarung darf die Katze für die Dauer von vier Wochen keinem anderen Kater zugeführt werden, damit Doppeldeckung vermieden werden. Doppeldeckungen sind meldepflichtig. Verschweigt der Züchter eine ( auch unbeabsichtigte ) Doppeldeckung ganz, besonders wenn diese zum Teil fremder Rasse war, so kann er gemäß §2 der Satzung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Eine Zuwiderhandlung ist ein grober Verstoß im Sinne des §2 der Satzung und kann zum Ausschluß führen. Jungtiere aus Doppeldeckungen erhalten keine Stammbäume!

§ 10. Rasse Anerkennung

10.1.1 Nicht anerkannte und somit nicht zur Zucht zugelassen werden alle Rassen, die einen Letalfaktor tragen bzw. einen offensichtlichen genetischen Defekt haben, wie z.B. Manx, Cymric, Lyynx, Scottish Fold, Pudelkatzen.

§ 11. Kennzeichnung der Katzen:

Es wird empfohlen, langfristig Zuchtkatzen mit einem Mikrochip versehen zu lassen.

§ 12.

Die Zuchtrichtlinien beziehen sich auf den Gutachtenentwurf der Deutschen Bundesregierung zur Novellierung des Tierschutzgesetzes nach Anpassung an das Europäische Tierschutzgesetz. Deshalb können einzelne Bestimmungen entsprechend der Gesetze der einzelnen EU Staaten in den verschiedenen Ländern unterschiedlich sein und von den dort zur EGCA gehörenden Vereinen abgeänderte Zuchtrichtlinien haben. Europäische Vereine in nicht EU Ländern sollten, müssen aber diese Zuchtrichtlinien nicht gänzlich übernehmen. Anpassung an Gutachten zur Auslegung von § 11 b Tierschutzgesetz (Verbot von Qualzüchtungen) vom 01.06.1998 und Europäisches Tierschutzgesetz

Stand 1.Felidae Cat Club e.V. 01.10.2001


ACHTUNG:

Sie haben Cookies deaktiviert!

Dadurch sind einige Funktionen dieser Web-
Site nicht ausführbar, z.B. die Anzeigenbear-
beitung
.

Sie müssen in Ihrem Browser nicht die ge-
nerellen Einstellungen für Cookies verändern, sondern können unse-
rer Seite explizit das Senden eines Cookies erlauben.